Die
Musikrichtung
Boogie-Woogie
stellt für viele - vor allem
pianomusik-begeisterte
-
Menschen eine besonders faszinierende
musikalische
Attraktion dar,
so auch nicht zuletzt die Aussicht darauf, daß sich dieser
Pianostil
eventuell selbst
er
lernen
und am eigenen Instrument zuhause oder gar vor größerem Publikum reproduzieren läßt.
Boogie-Piano
zu
lernen
eignet sich besonders gut als Einstieg in die Handhabung des
Blues-Schemas
sowie auch in die
Jazz-Harmonielehre
und selbst in das
Wissen
über
klassische
Kirchentonleitern.
Als Einstiegsvoraussetzungen in das
Boogie-Piano-Lernen
sollten etwas
Musiknoten-Kenntnisse
vorhanden sein und das aktive Interesse daran,
frei spielen zu lernen
beziehungsweise
musikalisch
zu
improvisieren.
Auf
Online-Musik-lernen.de
gibt es einfache Einstiegs-Lektionen ins
Boogie-Piano-Spiel,
die zum Teil unabhängig vom
Blues-Schema
sind, zum Teil damit verbunden.
Der
Autor
schöpft als
Online-Boogie-Piano-Lehrer
aus seiner langjährigen Erfahrung
als
Pianoman, Sänger
und
Keyboard-Alleinunterhalter
auf zahlreichen
Livemusik-Bühnen
und plaudert sozusagen aus dem Nähkästchen bezüglich unterschiedlicher
Boogie-Piano-Kniffe
und
-Tricks,
die sich im
Livemusik-Spiel
bewährt haben und nicht nur erfahrungsgemäß beim Publikum gut ankommen,
sondern auch dem Spieler selbst viel Freude am eigenen 'Groove' bereiten können.
Boogie-Piano
zu
lernen
erfordert zunächst einmal nicht etwa Virtuosität auf dem
Klavier.
Es läßt sich ganz einfach anfangen mit langsamen
Blues-Begleitungen,
die sich mit der Zeit automatisch vom Tempo her steigern können
und somit dem Klangbild des typischen
Boogie-Grooves
näherkommen.
Selbst wenn man diese Spieltechniken nur ganz langsam übt,
klingt es bereits von Anfang an immerhin wie eine gute Blues-Begleitung.
Blues und Boogie sind also nicht nur vom Akkord-Schema her verwandt,
sondern auch von der Spielweise.
Ein Hauptunterschied besteht vor allem im Tempo
und damit letztlich auch im musikalischen Ausdruck.
Vielleicht haben sich daher unterschiedliche Bezeichnungen für
'Blues' und 'Boogie' überhaupt entwickelt.
Das gleiche Phänomen kennen wir zum Beispiel auch aus der
Lateinamerikanischen
Salsa-Musik
(die zwar in den Herkunftsländern gar nicht
»
Salsa«
genannt wird,
aber das sei an dieser Stelle einmal hintenangestellt ...).
Auch hier finden sich unterschiedliche Bezeichnungen für Musikstile,
die zwar als eigenständige Musikrichtungen gelten,
sich allerdings hauptsächlich durch das Tempo unterscheiden.
Die grundlegende Rhythmik innerhalb dieser Musikstile ist oft sehr ähnlich.
Ähnlich gibt es bei
'
Blues',
'
Boogie',
'
Shuffle',
'
Jive',
'
Rock'n Roll'
und auch
'
Swing'
zahlreiche Übereinstimmungen beziehungsweise Überschneidungen von den verwendeten Spieltechniken her.
Inwiefern und in welchem Maß dann auch Komponenten wie tiefergehende
Jazz-Harmonielehre
mit in das
Boogie-Lernen
mit hineinspielen,
sei dem Lernwilligen je nach seinem eigenen Geschmack und Lerninteresse offen gehalten.